Du bist im Urlaub, du hast vor Leute zu einer Party einzuladen, möchtest deine Lebensereignisse teilen oder vielleicht auch nur einmal „Danke“ für besondere Momente sagen.

Jeder dieser Momente hat eine besondere Stimmung für dich, die du natürlich gern so gut wie möglich wiedergeben möchtest. Und oft können Bilder schneller und einfacher Geschichten und Empfindungen übermitteln als Worte.

In der Filmindustrie, der Modebranche, bei Fotografen, sowie bei Innenarchitekten als auch in der Werbung werden sogenannte Moodboards erstellt, um einen Gesamtüberblick über eine Stimmung zu bekommen.

In einfachen Worten geht es bei einem Moodboard darum, mit Bildern eine besondere Stimmung (lustig, traurig, spannungsgeladen, elegant …) zu übertragen bzw. darzustellen. Die Darstellung kann in verschiedenen Formen erfolgen. Meistens werden dazu Kollagen genutzt. Der Vorteil bei Kollagen ist, dass mehrere Bilder eine genauere Stimmung ausdrücken können. Denn durch das Nutzen von mehreren Bildern können Zweideutigkeiten ausgeräumt oder wesentliche Aspekte unterstrichen werden.

Moodboards sind geeignet für Einladungen, Fotomontagen, Hochzeiten, Dankeskarten, Grußkarten, Darstellung der Innenarchitektur oder von anderen Dingen bei denen die Stimmung oder ein besonderes Gefühl im Vordergrund steht.

Hier ein Beispiel:

Auf beiden Postkarten geht es um Musik. Das Thema ist gleich und doch spiegeln beide Postkarten eine andere Stimmung wider. Die erste Karte zeigt eine ausgelassene, fröhliche, jubelnde Stimmung in der Nacht, währenddessen die zweite Karte Melancholie, Ruhe und Innigkeit am Tag widerspiegelt.mypostcard_moodboard_stimmung01

mypostcard_moodboard_stimmung02

Hierbei ist gut zu sehen wie unterschiedlich Bilder und Farben wirken und die erlebten Momente einfängt.

Wie erstellt ihr euer eignes Moodboard?

  • Feeling – das Wichtigste ist euer Gefühl. Was soll eure Karte sagen? Dieser Aspekt ist sehr entscheidend. Auch die Größe der Bilder. Das Bild mit der größten Aussagekraft, sollte auch am prominentesten positioniert sein.
  • Bilder – es ist nicht zwingend, dass ihr nur Fotos von Personen nehmen müsst. Es können auch andere Bilder sein, die eure Stimmung transportieren. Gegenstände wie ein zerrissener und nasser Regenschirm auf dem Boden, geben zum Beispiel einen Sturm wieder.
  • Zusammenstellung – Achtet darauf, dass eure Komposition stimmig und nicht widersprüchlich ist. Der rote Faden ist bei einem Moodboard wichtig. Traurige Bilder und lustige Bilder in einer Komposition nehmen dir einen starken Effekt in eine bestimmte Richtung. Für denjenigen, der deine Komposition betrachtet, sollte es so einfach wie möglich sein die Stimmung aufzunehmen.
Author

Hey, ich bin Theresa! Mein Motto? Alles mal ausprobieren. Reisen, Fotos oder DIY Projekte - bei mir ist immer was los. Meine Tipps und Tricks halte ich hier für euch fest, und meine verrücktesten Abenteuer natürlich auf Postkarten.

Comments are closed.